Packstation Edition 2017

Die Packstation 128 in Ludwigsburg hat eine neue Software bekommen, leider. Es ist kaum zu glauben, aber es fühlt sich wie ein massiver Rückschritt an.
Aber erst mal 5 Schritte zurück, damit man versteht was mich nervt:

Bis vor dem Update habe ich eine SMS bekommen und bin zur Packstation gegangen.

Dort angekommen habe ich einfach nur meine goldene Packstationskarte direkt in den Kartenleser gesteckt, die Station hat das gemerkt, hat gemerkt das da ein Paket für mich drin ist und nach der SMS-Pin gefragt, die ich über das Hardware Pin Pad eingegeben habe.

Dann habe ich auf dem Touchscreen auf das Riesige Paket-Icon gedrückt, eine Tür ist aufgesprungen und ich hatte mein Paket. Dann habe ich die Tür geschlossen, mich abgemeldet und alles mitgenomen fertig. Soweit so gut. Gefühlte 20 Sekunden.

Jetzt seit dem Softwareupdate: musste ich schon zwei mal umkehren, weil die Station abgestürzt ist und in einem Vorgang hing und nix mehr reagiert hat. Aber nach 4! Tagen (Fr- Di) war schon jemand da und hat die neu gestartet….

Ok, jetzt der „normale“ Vorgang wie ich jetzt an mein Paket kommen würde:

Ich muss die Packstation mit druck auf den Touchscreen aufwecken.
*Warten*
Auf anmelden klicken.
*Warten*
Auf ich habe eine Karte klicken.
*Warten*
Erst dann und nicht vorher die goldene Karte einstecken
*Warten*
Dann anstatt auf dem Pin-Pad auf dem Touchscreen die Pin eingeben, hoffen das man die richtigen Zahlen „getroffen“ hat und auf OK klicken
*Warten*
auf OK klicken
*Warten*
….
*Warten*
auf OK klicken
*Warten*

Jetzt kommt entweder:

Ihr Zugang wurde gesperrt, weil die Pin drei mal falsch eingegeben wurde

_ODER_ es geht weiter und

es gibt eine kleine Liste mit Paketsendungen die in der Packstation für mich liegen.

Das Nächste Spiel ist dann mit dem falsch eingestellten Touchscreen zu versuchen die viel zu kleine Zeile zu treffen mit der einen Sendung die ich abholen will. Falls man das schafft, kann man danach auf entnehmen klicken und die Tür geht auf…. und danach muss man ein WINZIGES X TREFFEN um sich wieder abzumelden.

Es gibt keine Warnung das die PIN falsch ist. Es ist für den Benutzer (ha! ERLEIDER) nicht ersichtlich, ob jetzt die PIN falsch oder richtig ist und die Station nachdenkt oder man wegen des schlechten Touch Screens den OK Knopf nicht getroffen hat.

Ich meine es ist 2017. 10 Jahre nach Einführung des iPhone. 10 Jahre – nachdem alle Designer verstanden haben das man Touchscreen Elemente nicht zu klein machen darf. Wo JEDER Hersteller von Touchscreens, Apple, Samsung, Microsoft und Google – Touch Elemente User-Interface-Design Guides veröffentlicht haben… Wo JEDER Zugang zu einem Touch Gerät hat und probieren kann was funktioniert und was nicht. Was zu klein ist und was groß genug ist. Und ich bin ein Technikbegeisterter Mensch… Ältere verzweifeln an solchen Geräten.

10 Jahre….

Und die „neue“ Softwareversion fühlt sich wie ein echter Rückschritt an der den Bedienkomfort um JAHRZEHNTE zurückwirft. Und das bittere. Ich weiß das ich mich jetzt mindestens die nächsten 5-10 Jahre darüber ärgern werde, weil dazwischen jetzt kein Update mehr passieren wird. Hätten sie einfach nix geändert wäre ich zufriedener gewesen…
Und ich bin vermutlich nicht alleine, denn seit dem Softwareupdate vor ~3 Wochen musste ich endzwischen schon 3 drei mal zur Post-Filiale rennen, weil die Zustellung in der Packstation nicht funktioniert hat… vermutlich sperren sich mehrere Leute aus und die Station ist dann immer Voll oder Kaputt… mind. 1x weil die Zustellung versucht wurde als die Packstation hing, einmal war ich zu früh. Die Pakete die nicht in der Packstation landen kommen erst am nächsten Werktag nach 9 Uhr in der Filiale an. Abholen darf man die dann erst ab 11 Uhr… Wenn also am Freitag oder Samstag etwas schief geht, bekomme ich erst am Montag nach 11 Uhr mein Paket. Die Angestellten in der Filiale sind schon so genervt von der Packstation das einige sich ungefragt von DHL distanzieren und sagen mit denen hätten sie ja nichts zu tun – sie seien ja die Deutsche Post.
(Der Mitarbeiter*In meinte das ernst… inmitten der Postbank-Werbung)

Zurück zu meinem Gesperrten Account:
Ich habe natürlich die Hotline angerufen und nach nur 10 Minuten in der Warteschleife konnte ich wählen zwischen
Sendungsstatus,
Produkt bzw. Servicefrage oder
Reklamation.
Ich habe mich für Service entschieden und bin nach weiteren Minuten in der Briefhotline gelandet, die mich ermahnte doch das nächste mal gleich Packstation auszuwählen. Und hat mich weiterverbunden.
Bei der zweiten Hotline konnte ich mein Problem schildern. Es wurde aber nicht verstanden. Ich sollte jetzt sagen ob mein Zugang jetzt gesperrt ist oder nicht. Und wie oft ich denn jetzt die PIN falsch eingegeben hätte. 1x 2x oder 3x. Weil sonst könnte man ja gar nichts tun. Auf meine Aussage das ich vermute das die Packstation glaubt ich hätte die 3x falsch eingegeben, meinte die „Service“-Hotline ich müsste das schon wissen, sonst könnte man ja gar nichts tun. Auf meine Frage was sie denn jetzt tun könnte, meinte sie – sie nimmt das jetzt mal auf und leitet das dann weiter…. wie lange das dauert könne sie nicht sagen – ich würde irgendwann eine Nachricht bekommen….

Ich hatte letzte Woche den defekt der Packstation auch an der Hotline gemeldet, was 15 Minuten Wartezeit gekostet hat und damit ich die Störung melden durfte, musste ich mich bei der Hotline autorisieren mit meiner *Kundennummer*, *Name*, *Adresse*, *Geheimfrage*. Um eine STÖRUNG zu melden. Dann durfte ich geduldig zuhören, wie die Dame an der Hotline eine Nachricht/E-Mail/Formular getippt hat und auf absenden gedrückt hat. 3 Minuten. Ich musste 3 Minuten zuhören (und bezahlen) wie jemand irgendwas tippt, ohne das weitere Informationen von mir benötigt wurden. Vermutlich hat sie das gemacht, weil die Hotline Software sonst sofort einen neuen Anrufer durchstellt, sobald der letzte Anrufer aufgelegt hat. Das ist verständlich aus Sicht der Mitarbeiterin – als Kunde fühlt man sich da verarscht wie so oft bei DHL…

*UPDATE*
Entgegen der „Information“ von der Hotline habe ich die Lösung im Internet gefunden.

„Man kann sich einfach per DHL APP eine neue mTAN schicken lassen und die funktioniert dann sofort.“

Und tatsächlich. Ich habe die DHL App gestartet, die mir noch vor 2 Stunden die letzte mTAN angezeigt hat. Diese wollte jetzt aber erst mal das ich mich neu anmelde, also Benutzernamen und Kennwort raussuchen und neu eingeben. Vermutlich bin ich wegen der falschen mTAN Eingabe auch von der APP abgemeldet worden? Egal neu in der APP angemeldet. Und eine neue mTAN angefordert die sofort & instantan da war. Zur Packstation gegangen sich mit der neuen mTAN angemeldet und siehe da es hat geklappt. Damit habe ich nicht gerechnet. Ich habe mein Paket.
Diese Information hätte ich aber gerne von der Hotline gehabt.
Oder noch besser: das die Hotline einfach auf den neue mTAN Senden Knopf drückt.
Die Hotline hat mir und konnte mir auch nicht sagen ob mein Account jetzt gesperrt ist oder nicht. Sie hat es aufgenommen und ich solle warten….

Und DHL ist immer noch der „Beste“ Paketdienst. Einige Paketzusteller werden immerhin ordentlich bezahlt und nicht gnadenlos ausgebeutet wie bei Hermes.
Darum verschicke und lasse ich sofern es mit Möglich ist alles per DHL Verschicken.

German Software Entwicklung made by ….
Ich sehe schwarz für den „Entwicklungsstandort“ Deutschland.

Ein Schwabe auf Rad-(Ab)wegen

Ich war zu Besuch in Neuss am Rhein & es war ein Lieferwagen des „freundlichen“ Getränkeservice Stephan Rutz der mich am 17.06.2017 fast umbrachte. Ich war zum Frühstück am Neusser-Marktplatz verabredet und bin mit dem Fahrrad in die Innenstadt von Neuss gefahren. An der Kreuzung Rheydter Str./Hermannsplatz war ich der Erste an der roten Ampel, neben mir war ein Rechtsabbieger PKW der mir dankenswerterweise meine Vorfahrt gelassen hat. Ich bin mit meinem Rennrad unterwegs gewesen und fahre eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 28km/h. Das sollte für die großflächigen 30er Zonen in der Stadt eigentlich gut reichen – sollte man meinen.

GPS Track

„Ein Schwabe auf Rad-(Ab)wegen“ weiterlesen

OSX Boot USB Stick erstellen

Memo für mich 😉

Wenn Ihr mal wieder einen aktuellen OSX oder jetzt macOS Bootstick braucht gibts hier die schnelle Kurzanleitung:

  • Im MacApp Store den aktuellen Installer herunterladen.
  • nach dem Download den Installer beenden – wird automatisch gestartet
  • USB Stick einstecken und löschen/formatieren und mit „Install“ benennen
  • Terminal öffnen
  • und das createinstallmedia script ausführen was bei dem Installer dabei liegt:

sudo /Applications/Install\ macOS\ Sierra.app/Contents/Resources/createinstallmedia --volume /Volumes/Install/ --applicationpath /Applications/Install\ macOS\ Sierra.app/

Das Script läuft dann, fragt brav noch mal nach ob es ok ist den USB Stick zu löschen:

Ready to start.
To continue we need to erase the disk at /Volumes/Install/.
If you wish to continue type (Y) then press return: y
Erasing Disk: 0%... 10%... 20%... 30%...100%...
Copying installer files to disk...
Copy complete.
Making disk bootable...
Copying boot files...
Copy complete.
Done.

Und fertig ist der bootfähige USB Stick!

O2 – Netzqualität & WLAN Call

Ich bin ja von der Telekom / Congstar zu o2 gewechselt vor allem wegen der 1mbit Dauerflatrate. Komisches Wort… aber im Mobilfunk-Bereich leider nötig… so wie offener Tag der offenen Tür. Alle anderen Anbieter verkaufen zwar auch Flatrates, es sind aber keine… nach Verbrauch des gebuchten inklusiv Volumens an Daten wird auf 64kb/s gedrosselt… ISDN Geschwindigkeit. Das führt aber quasi zu einer Unbenutzbarkeit der Datenverbindung, weil die Smartphones und Apps ja nach-wie-vor glauben es gäbe Internet und weiter Fotos-Syncen, Podcasts laden oder sonst was machen. So das falls man auf die absurde Idee kommt nach „verbrauch“ der inkl. Bits z.B. eine Webseite zu öffnen man mit sehr langen Wartezeiten bestraft wird…
Ich nehme an: Ihr kennt das alle.
o2 bietet nun Tarife an, die relativ günstig sind und eben statt auf 64kb/s auf 1.000kb/s drosseln, damit bleibt das Internet einigermaßen benutzbar. Sorry, jetzt schon mal an die „Landbevölkerung“ die immer noch mit 786kb/s DSL vorlieb nehmen muss… ist ja auch erst 2017.
„O2 – Netzqualität & WLAN Call“ weiterlesen

SSH Kommando des Tages

#ssh Kommando des Tages:
du -hc –max-depth=1
Zeigt die Größen aller Ordner (und Unterordner) an.
Super um mal wieder etwas aufzuräumen 🙂

***update***
ARGH: der zwar Wunderbar unter Linux und BSD funktioniert, aber nicht im Terminal von OSX

unter OSX hilft da:
find . -maxdepth 1 -type d -mindepth 1 -exec du -hs {} \;

ePost – das Letzte

Moin,
ich mache es kurz…

Ich habe Mittlerweile alle ePost Brief Konten gekündigt bekommen und eine Bestätigung der Abmeldung per Post zugestellt bekommen!
Soweit so gut.

Hier noch ein kurzes Highlight aus der letzten Werbe/Info Mail von der ePost von einer Woche davor:

Ein Klick auf „weitere Informationen“ bringt einen hierhin:

made in Germany-West.

ePost – mal wieder…

ich selbst habe nach sehr schlechten Erfahrungen schon meinen ePost Account gelöscht. Der Grund bei mir war, das ich ihn erstens überhaupt nicht benutze, weil es für mich als Kunden keinerlei Vorteile bringt und zweitens, weil ich in einen blöden Fall gelaufen bin. Wenn eine Firma ePost benutzt kann sie nachschauen, ob ein Adressat an den die einen Brief schicken will auch bei ePost ist und ihm dann statt eines Briefes eine ePost Nachricht schicken. In meinem Fall habe ich seit einem Jahr nur die monatlichen Werbe-Newsletter bekommen und daher die E-Mail ignoriert das ich eine neue ePost Nachricht bekommen habe. Das ist natürlich mein privat Vergnügen, allerdings steht halt im Kleingedruckten, das man verpflichtet ist spätestens alle 30 Tage in seinen ePost-Briefkasten zu schauen.
Das habe ich nicht gemacht und so wurde eine Rechnung über 20€ rechtlich zugestellt, aber von mir nicht gelesen. Und nach drei Monaten habe ich dann per Inkasso-Unternehmen einen normalen Brief erhalten in dem dann drin stand, das ich ja die Rechnung per ePost-Brief erhalten hätte ….
Da waren aber schon gute 100€ draus geworden und als ich nachgeschaut habe waren da tatsächlich die Rechnungen und Mahnungen im ePost-Briefkasten, neben den Werbe-Newslettern von über einem Jahr.
Immerhin konnte ich dann gleich mal mein Konto löschen.

Nun habe ich genauer mein Vater im Dezember einen Brief erhalten, das sein ePost Konto jetzt aktiviert worden sei und man froh sei ihn als Kunden begrüßen zu dürfen. Mein Vater ist Dement und hat sicherlich seit Jahren keinen Computer mehr benutzt. Er hat sich tatsächlich vermutlich irgendwann mal für das ePost Verfahren angemeldet, allerdings muss das schon einige Jahre (>3) her sein.

Ich wollte daher um eine Wiederholung meines Problems gleich das ePost Nutzerkonto meines Vaters löschen. Das war aber leider gar nicht so einfach wie ich erhofft hatte.

In dem ePost Konto zudem ich Karteikarten sei dank, noch Nutzernummer und Kennwort hatte, war noch eine alte E-Mail-Adresse und eine alte Handy Nummer eingetragen. Den Handy-Vertrag gibt es aber auch schon länger nicht mehr. Ich habe tatsächlich nach einigem suchen sogar den Nutzerkonto Löschen Knopf gefunden und gedrückt, allerdings wollte er dann die HandyTAN von mir haben, was natürlich nicht mehr möglich war. Also habe ich die Handynummer aus dem Konto gelöscht. Daraufhin ist die Adresse plötzlich als unbestätigt markiert worden und ich konnte ohne Bestätigung der Post Anschrift gar nichts mehr machen. Also habe ich eine Bestätigung angefordert. Diese ist dann auch einige Tage später per Post eingetroffen. Und nach 6 Wochen war ich auch wieder bei meinen Eltern. Jetzt konnte ich die Adresse Bestätigen, die AdressTAN galt noch weitere zwei Monate (die Kennen Ihre Kunden…). Allerdings bin ich hier wieder in eine Sackgasse gelaufen, denn statt die AdressTAN zu akzeptieren bekam ich nur eine Fehlermeldung, das die AdressTAN nur akzeptiert werden kann, wenn die per SMS-TAN bestätigt wird. Tja… eine Handynummer kann aber nicht ohne bestätigte Post-Anschrift hinzugefügt werden. Wer auch immer sich das System ausgedacht hat, hat hier systematisch eine Sackgasse produziert…
Herzlichen Glückwunsch.
Ohne bestätigte Adresse keine Handy Nummer,
ohne Handy Nummer keine Adress-Bestätigung.
Großartig.

Ich habe jetzt nach langem Suchen eine Post-Anschrift des Kundendienstes gefunden…
… der Kundendienst, Service-Abteilung sitzt in … Bielefeld…

… und Bielefeld gibt es nicht wie wir alle wissen!

Na super, bin mal gespannt ob die Kündigung durch geht…

Public WLAN

2017, es gibt erfreulicherweise immer mehr öffentliche WLAN allerdings gibt es leider eine große Schere zwischen dem Vorhandensein von WLAN und dessen funktionieren….

In der Regel scheitert es an der schlechten standard Konfiguration der billigen Standard-Router die schon mit einfachsten Aufgaben schnell überfordert sind. Ein Frisör mit Wartebereich ohne Termine hat ein WLAN bei dem man sich zwar anmelden kann, aber keine IP vergeben bekommt. Vermutlich liegt es an dem Router der die Dynamischen IPs standardmäßig zu lange vergibt, praktisch bei  Dutzend Laufkunden pro Stunde, da sind dann schnell die 100 IPs aufgebraucht….

Und selbst wenn das WLAN funktioniert und man tatsächlich eine IP bekommt und wirklich das routing stimmt und man unglaublicherweise ins Internet kommt, dann gängelt der Betreiber einen damit das man nur 200MB bekommt und dann für den Tag wieder aus dem Netz geschmissen wird. Und das egal ob ich 15 Minuten mit in der Stadt auf den nächsten Zug warte oder 12 Stunden im ICE für 130€ durch Deutschland fahre. Ich schaue Dich böse an, Deutsche Bahn.

Von den ganzen Fernbussen ganz zu schweigen, da wird auch gedrosselt und mehr als Twitter ist kaum drin…

VOC Mixing Coordination

Auf dem 33c3 wurden leider wieder alle A/V Engel zusammen zu einem Termin geladen und nach einer kurzen Einführung aufgeteilt. Audio hierhin, Kamera dort und Video Mixer Engel in Saal 2. Nachdem ich in Saal 2 angekommen bin wurden die alten Engel die das schon öfter gemacht haben als Mixer Engel freigeschaltet. Sie sollten sich selbstständig dann im Engelsystem eintragen… irgendwann heute Abend funktioniert das dann…. wenn man dann versuchte sich einzutragen bekam man die Fehlermeldung „Engel Typ unbekannt“ und nix ging.
Erst nachdem man sich selbst als Camera Engel freigeschaltet hatte konnte man sich als Video-Mixer Engel eintragen.
Als ich das dann auch gemacht hatte knappe 90 Minuten nach dem Video Mixer Meeting, waren alle Schichten schon vergeben. Von Leuten die bei dem „erfahrene“ Mixer Engel bitte hierhin Meeting gar nicht anwesend waren.

Was mich stört ist, natürlich auch das ich keine Schichten bekommen habe, vor allem aber das WIE. Erst wird erklärt wie es gemacht werden soll, bitte hierhin kommen, freischalten lassen, warten, eintragen und dann ist alles schon passiert….

Gleichzeitig wird aber immer wieder betont das vermehrt auf Qualität geachtet werden soll…
Ich werde mich bestimmt wieder über die Streams und Aufzeichnungen Ärgern, aber was soll es…es ist halt wieder genau so komisch wie das letzte Jahr wo dann die Schichten vom ersten Tag zwischen ALLEN erfahrenen und unerfahrenen Mixer Engeln mit einem Würfel ausgewürfelt wurden…
Und natürlich ging da auch wieder viel schief…

Ich werde auf jeden Fall für mich daraus lernen mich nicht mehr als Video Mixer Engel zu melden.

#33c3 – Tag 0

Auf geht’s zum Congress. Die Koffer sind gepackt und die S-Bahn sogar pünktlich. Und was zu entdecken gibt es auch.

HTTP://Bahnhof.direct

Ist ein Redirect auf eine DB Hackerton Seite die einem automatisch die S-Bahn / Bahnhofsanzeige des nächsten Bahnhofs als Webseite anzeigt, inkl. eventueller Verspätungen.

Wir sind aber ohne Verspätung in Wuppertal eingetroffen. Da hätten wir die 30 Minuten früher nicht fahren müssen… naja. Man kann ja nicht ahnen das alles klappt. Tut es auch nicht, denn der IC der kommt hält erst mal anders als am Wagenstandsanzeiger angeschrieben und ist als Ersatzzug markiert ohne Zugnummer und Zielort. Ist aber der richtige Zug laut Nachfrage. Also irgendwie zu unserem Wagen gelaufen nur um dann schon Leute auf unseren Reservierten Plätzen zu finden…

Angeblich sei die Reservierung aufgehoben, weil das ein Ersatzzug sei.

Ich lasse mir das vom Schaffner bestätigen und auf dem Ticket vermerken damit ich mir die 4,50€ zurückholen kann.

Zum Glück finden wir noch freie Plätze an einem Tisch Abteil, alles soweit ok. 

Nach einer halben Stunde beim nächsten Halt kommen wieder neue Leute und neue Verärgerungen, man hätte schon vor einem halben Jahr gebucht und will jetzt auf die Plätze… andere Fahrgäste klären auf: Reservierungen sind aufgehoben. Mürrisch wird ein anderer Platz gesucht. Die nächste Durchsage kommt: Reservierungsanzeige ist defekt (wir sind in einem IC mit Papieraanzeigen)  Reservierungen gelten aber. Juhuu. Neue Diskussionsbeiträge stehender Passagiere. Aufstehen tut aber niemand. Die Reservierungen gelten nicht Leute setzen sich durch. Die neuen Leute ziehen weiter, die Lage entspannt sich wieder.

Nach fünf Minuten erscheint ein neuer Spieler auf dem Feld und erklärt mit halb aufgesetzter Brille einer Dame, das sie auf seinem Platz sitze und darum aufstehen müsse. Die Dame erzählt die Version mit den aufgehobenen Reservierungen. Der Typ besteht auf seiner Reservierung. Die Dame steht aber nicht auf. Und er zieht wütend von dannen um den Schaffner zu suchen. Kommt aber nicht mehr zurück.

Durchsage man könne sich die Reservierungsprobleme vom Schaffner bestätigen lassen. Der Teil mit der Erstattung bleibt ungesagt.

In knapp eineinhalb Stunden werden wir in Hamburg ankommen.

Update:Was mir noch zum Thema o2 Netzabdeckung auffällt: ich sehe im IC auf dem Land immer mal wieder „kein Netz“ das gab es bei der Telekom eigentlich so nicht. GSM bzw Edge hatte man eigentlich fast überall. In den Städten scheint die Abdeckung aber fast gleich zu sein. Mittlerweile habe ich auch mein Inklisivvolumen verbraucht und kann demnächst dann von Erfahrungen mit der 1mBit Drossel berichten. O2 macht blöderweise keine Kalendermonatsabrechnung wie die Telekom oder Congstar sondern eine 30 Tage Abrechnung. Mein Volumen füllt sich jetzt erst wieder in 28 Tagen anstatt zum nächsten ersten. Mist. Hatte ich so nicht auf dem Schirm als ich den 800MB Download gestartet hatte. Hätte ich dann auch etwas später im WLAN machen können. Egal. Der Drosseltest stand eh an.